29.04.2026 - 19:10 Uhr
Franz Fischer
Nr. 9370
198

292 Verwarnungen, Bußgelder und Strafanzeigen nach Kontrolle

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(Ravensburg) - Nach dem bundesweiten Aktionstag sicher.mobil.leben, bei dem die Polizei am Dienstag insbesondere Zweiräder näher unter die Lupe nahm, muss im Bereich des Polizeipräsidiums Ravensburg, den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen sowie dem Bodenseekreis, knapp ein Drittel aller Kontrollierten mit Konsequenzen rechnen.

An 21 Kontrollstellen stoppten die Polizeibeamten, teilweise unterstützt durch Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden, 659 Fahrzeuglenker, von denen 535 mit dem Fahrrad, einem E-Scooter oder einem motorisierten Zweirad unterwegs waren. Auf insgesamt 292 der kontrollierten Verkehrsteilnehmer kommt ein Verwarnungs- oder Bußgeld oder eine Strafanzeige zu.

116 Radler und E-Scooter-Lenker müssen mit einem Verwarnungsgeld rechnen, weil sie durch eine Fußgängerzone fuhren oder den Rad- oder Gehweg auf der falschen Seite genutzt haben. Auf vier E-Scooter-Fahrer kommen strafrechtliche Konsequenzen wegen fehlendem Versicherungsschutz zu. Neun Kraftradfahrer hatten an ihren Fahrzeugen technische Veränderungen vorgenommen, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch. Darüber hinaus kontrollierten die Polizisten auch 124 Autofahrer, von denen eine Vielzahl ohne Gurt oder mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt wurden.

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg führte am Dienstag an Schulen Veranstaltungen zum Thema E-Scooter durch, um Schülerinnen und Schüler mit den geltenden Vorschriften vertraut zu machen. Ziel des Aktionstags war, Zweiradfahrer für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und damit die Sicherheit für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.


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