23.08.2005 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 691
590

Hochwasser sorgt für lange Staus

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(Ulm / Neu-Ulm / Senden / Wiblingen / Donaustetten) -: Das Hochwasser der Iller und Donau sorgt in Senden, Wiblingen, Neu-Ulm und Ulm seit den frühen Morgenstunden für erhebliche Behinderungen. Selbst gegen Mitternacht staut sich der Verkehr noch auf mehrere Kilometer in und um Ulm herum. Die Innenstadt von Neu-Ulm ist für LKW nicht mehr passierbar. Dem Fernverkehr wird weiterhin geraten den Großraum Ulm weiträumig zu umfahren und die B 30 zwischen Laupheim und Ulm zu meiden.

Zunächst mussten in den Morgenstunden die B 10 vom Ulmer Bismarckring bis zur Anschlussstelle Neu-Ulm gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Neu-Ulm Mitte ausgeleitet, was bereits zu diesem Zeitpunkt für mehrere Kilometer Rückstau auf der B 30 sorgte. Im Laufe des Vormittages wurde dann die Fahrbahn der B 28 zwischen dem Autobahndreieck Neu-Ulm (B 30 / B 28) und der Ausfahrt Sende überflutet und musste zwischen der B 30 und dem Autobahndreieck Hittistetten (A 7) gesperrt werden. Nun staute sich der Verkehr auf der B 30 auf eine Länge von 10 km. Schließlich wurde auch die Unterführung Neu-Ulm überschwemmt, so dass die B 30 ab Wiblingen in beiden Richtungen gesperrt werden musste. Im Laufe des Nachmittags soll sich der Verkehr auf der B 30 in Richtung Ulm auf eine Länge von 25 bis 30 km gestaut haben. Die Umleitungsstrecke durch Neu-Ulm wurde vom Schwerlastverkehr so stark verstopft, dass stundenlang gar nichts mehr ging und den LKW die Einfahrt untersagt werden musste. Erst in den Abendstunden konnte der B 30 - Abschnitt von Wiblingen bis zum Autobahndreieck Neu-Ulm wieder freigegeben werden.

Weiterhin gesperrt bleibt die B 10 vom Ulmer Bismarckring bis zur Anschlussstelle Neu-Ulm, die Adenauerbrücke und die B 28 von Dreieck Neu-Ulm bis zum Autobahndreieck Hittistetten. Auch die Auffahrt zur B 28 bei Senden ist blockiert. Auf der B 30 muss noch bis in die Nachtstunden mit erheblichen Behinderungen und kilometerlangen Staus gerechnet werden. Sollte die Sperrung am Donnerstag weiterhin bestehen, ist erneut mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Dem Fernverkehr wird geraten den Großraum Ulm weiträumig über die Autobahnen 7 und 8 zu umfahren. Ebenfalls sollte die B 30 zwischen Neu-Ulm und Laupheim gemieden werden. Dem Fernverkehr über die B 30 nach Ravensburg und Friedrichshafen wird dringend geraten die A 7 bis Memmingen zu befahren und anschließend über die A 96 Ravensburg und Friedrichshafen anzusteuern.

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