16.04.2015 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 4977
703

Ulmer Polizei zieht positive Bilanz

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(Ulm) - Beim diesjährigen Blitzmarathon haben Polizei, Kommunen und Landratsämter im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm insgesamt 49.964 Fahrzeuge gemessen. Die Zahl entspricht in etwa der Vorjahreszahl. Insgesamt wurden 1.240 Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet - 238 weniger als beim letzten Blitzmarathon.

Während die überwiegende Zahl der Verstöße mit Verwarnungsgeldern beanstandet wird, sehen 214 Fahrer einem Bußgeldbescheid und Punkten entgegen. Für 24 Temposünder steht zudem ein Fahrverbot im Raum, das je nach Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung, zwischen einem und mehreren Monaten liegen wird. Bei den Verkehrskontrollen wurden zudem 18 Fahrzeuginsassen beanstandet, weil sie nicht vorschriftsmäßig angeschnallt waren, 13 Autofahrer, weil sie während der Fahrt mit dem Handy am Ohr telefonierten. Bei einem Pkw-Lenker ergab sich der Verdacht auf eine Drogenbeeinflussung.

Unter anderem gab es im Alb-Donau-Kreis 21 Kontrollstellen. Dort wurden 87 Verwarnungen, 25 Anzeigen und 4 Fahrverbote ausgestellt. im Landkreis Biberach wurde an 29 Stellen kontrolliert, 72 Verwarnungen, 27 Anzeigen, davon 3 mit Fahrverbot wurden gefertigt. Auf Autobahnen und autobahnähnliche Strecken gab es 438 Verwarnungen, 106 Anzeigen mit 9 Fahrverbote.

So fuhr im Baustellenbereich auf der A 8 bei Nellingen ein Autofahrer 130 km/h statt der erlaubten 80 km/h. Auf der B 30 zwischen Biberach und Ulm wurden 21 zum Teil sehr hohe Überschreitungen festgestellt, so z.B. ein Autofahrer mit 170 km/h statt der erlaubten 120 km/h.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

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