18.09.2014 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 4666
700

Fast 1.500 Fahrer waren zu schnell

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(Ulm) - In einer Bilanz des Polizeipräsidiums Ulm zum Blitzmarathon ist die Polizei mit dem Ergebnis zufrieden. In den 24 Stunden ab Donnerstag, 6 Uhr, haben Polizei, Kommunen und Landratsämter im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm insgesamt 51.070 Fahrzeuge gemessen. 1.478 davon waren zu schnell, wobei die überwiegende Zahl der Fahrer einem Verwarnungsgeld entgegensieht. 219 Fahrer erwarten Bußgelder und Punkte, 12 sogar ein Fahrverbot. Zwei weitere Fahrer standen unter Alkoholeinfluss. Sie mussten ihren Führerschein an Ort und Stelle abgeben. Vier Fahrer wurden ertappt, als sie am Steuer telefonierten, einer war nicht angeschnallt.

Die Polizei ist mit diesem Ergebnis zufrieden: "Mit knapp drei Prozent beanstandeten Fahrzeugen liegt die Quote erfreulich niedrig. Normalerweise sind deutlich über fünf Prozent zu schnell", so Polizeisprecher Wolfgang Jürgens.


Die Zahlen in den Landkreisen:

Alb-Donau-Kreis:
- 14 Kontrollstellen,
- 144 Verwarnungen,
- 9 Anzeigen,
- keine Fahrverbote.

Landkreis Biberach:
- 26 Kontrollstellen,
- 65 Verwarnungen,
- 23 Anzeigen, davon eine mit Fahrverbot.

Landkreis Göppingen:
- 30 Kontrollstellen,
- 212 Verwarnungen,
- 22 Anzeigen mit zwei Fahrverboten.

Landkreis Heidenheim:
- 27 Kontrollstellen,
- 419 Verwarnungen,
- 61 Anzeigen mit fünf Fahrverboten.

Stadt Ulm:
- 15 Kontrollstellen,
- 184 Verwarnungen,
- 44 Anzeigen mit zwei Fahrverboten.

Autobahnen:
- 235 Verwarnungen,
- 60 Anzeigen mit zwei Fahrverboten. Hier wurde die höchste Überschreitung gemessen: Ein Autofahrer fuhr mit 172 km/h am Aichelberg, wo unter günstigsten Umständen 120 km/h erlaubt sind.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

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