02.08.2013 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 4165
592

Lange Staus aber kein Chaos

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(Ulm / Neu-Ulm) - Die Vollsperrung der B 10 hat den Autofahrern am Freitag vor allem Geduld abgefordert. Das erwartete Chaos blieb bisher aus. Staus bildeten sich sowohl auf der B 28 aus Richtung Senden als auch auf der B 30 aus Richtung Laupheim. Von einem Chaos konnte laut Polizeiangaben nicht gesprochen werden. In Folge des Stop-and-Go-Verkehrs habe es nur einen kleineren Auffahrunfall gegeben. Verletzt wurde dabei niemand. Allerdings war vor allem im morgendlichen Berufsverkehr Geduld angesagt.

Eine Autofahrerin, die im Berufsverkehr über die B 30 aus Achstetten nach Ulm fahren wollte, sagte, sie habe allein bis zur Abfahrt Neu-Ulm-Mitte eineinhalb Stunden gebraucht und sei dann über die Europastraße abgefahren. Viele seien für eine Rauchpause ausgestiegen. Auf der eigentlichen Umleitungsstrecke über Jakobsruhe und Donaubad habe es wohl über zwei Stunden gedauert. Von Senden her war der Stau überschaubar und begann an der Abfahrt zur B 30. Auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die Wiblinger Straße standen die Autos dicht an dicht, darunter viele Wohnwagen mit Urlaubern. Sie konnten an der Kreuzung Ringstraße in Neu-Ulm wieder auf die B 10 in Ulm auffahren und durch den Tunnel zur Autobahn kommen.

Betroffen war auch der Busverkehr der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU). Auf der Linie 9 von der Ulmer Rosengasse bis nach Wiblingen sind zwischen 7 und 8 Uhr insgesamt zwei Busse ausgefallen. Auf der Buslinie 3 von Wiblingen bis zum Science Park hatten die SWU-Busse zwischen vier und sieben Minuten Verspätung.

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